Social Media Marketing für KMU? Ja, aber…

Social Media kann die Reichweite eines Unternehmens deutlich erhöhen. Und um Traffic geht es ja im online und offline Marketing, egal, ob das Unternehmen neue Fachkräfte sucht, das Geschäft mit Bestandskunden ausweiten oder neue Kunden akquirieren will. Doch Traffic allein ist keine Garantie, um o.g. Ziele zu erreichen (auch um die Ziele im Sinne eines positiven ROI – return on investment – zu erreichen). Im Social Media Marketing müssen Kosten, potenzieller Umsatz (und Gewinn) und die Zielseite (Landing Page) miteinander harmonisieren. Was bedeutet das nun im Detail?

1. Stelle ich Ressourcen bereit?

Jede Maßnahme innerhalb einer Marketing Strategie kostet Geld (Zeit, Tools, Werbung). Das Unternehmen muss ein Budget bereitstellen. Social Media Marketing funktioniert nicht nebenbei und kostenlos. Wichtig ist, dass die Unternehmensführung klar hinter einer Social Media Marketing Maßnahme im Rahmen der Marketing Strategie steht. Die Geschäftsleitung muss den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Social Media Maßnahme kommunizieren und voll dahinterstehen.

2. Economics

Jede Maßnahme zur Generierung von Leads und Umsatz sollte von hinten aufgerollt werden. D.h. der Unternehmer muss wissen, wieviel Ertrag der Durchschnittskunde für das Unternehmen abwirft.
Erst dann kann das KMU ermitteln, welche Summen in die Teilbereiche des Marketings eingesetzt werden können. Social Media Marketing ist ja nur ein Teil der Marketing Strategie.

3. Ziele

Im Social Media Marketing müssen Ziele definiert werden, damit die Investition in diese Marketing Maßnahme auch abgerechnet und ein ROI Wert ermittelt werden kann. So kann das Unternehmen einen Preis je Follower festlegen, oder einen Preis je Lead aus Social Media (egal ob durch organischen oder bezahlten Traffic erreicht). Es gibt viele weitere Kennziffern, so u.a. die Reichweite eines Posts und die Aktionen daraus. Diese Daten finden Sie u.a. in den Facebook Insights oder aber über externe Tools (Hubspot)

4. Wo ist meine Zielgruppe aktiv?

Eine Social Media Strategie sollte dort ansetzen, wo sich die Kunden des Unternehmens aufhalten. Das KMU muss also sein sogenanntes Kunden Avatar (oder auch mehrere) kennen. Dann kann das Team unter Hinzunahme der Angaben der Social-Media-Kanäle (Instagram, Facebook, Xing, LinkedIn, Pinterest, YouTube usw) ermitteln, wo sich meine Zielgruppe überwiegend aufhält.
Instagram User sind beispielsweise im Durschnitt deutlich jünger als Facebook User und auch in Sachen Kaufneigung aktiver. Markenfirmen erzielen gute Verkaufsergebnisse auf Instagram.
Auf Pinterest wird laut Aussage verschiedener Beobachter der höchste Umsatz pro User generiert. Dennoch passt nicht jede Branche zu Pinterest. YouTube bietet sich vor allem dann an, wenn das Unternehmen erklärungsbedürftige Leistungen und Produkte anbiete. Die sogenannten „how to“-Videos sind bei den YouTube Usern sehr beliebt.LinkedIn kann in Sachen Arbeitskräfte und Co-Operationen gute Unterstützung liefern.

5. Split-Testing

Beim Split-Testing werden im Rahmen einer Marketing Aktion mehrere Medien und Texte gegeneinander in den Wettbewerb gestellt. Dies ist besonders bei bezahlten Marketing Maßnahmen (Facebook Ads, Google Ads) wichtig, damit Facebook und Co für Sie Daten sammeln kann. Sie finden damit heraus, was Ihre Zielgruppe in Sachen Marketing sehen will.

6. Monitoring und Analytics

Jede Marketing Maßnahme sollte auf Ihren Erfolg analysiert werden. Nur wenn Sie wissen, wo Ihre Kunden herkommen, können Sie diesen Kanal ausbauen (Scaling).
Darüber hinaus ist das Monitoring der Aktionen wichtig, denn die Konkurrenz schläft nicht und die Social-Media-Kanäle ändern regelmäßig ihren Algorithmus.

Fazit: KMU nutzen immer öfter die Social-Media-Kanäle im Rahmen Ihres Marketing- und Vertriebsmixes. Um die Maßnahmen auf ihren Erfolg bewerten zu können, sind die genannten Punkte kritisch.

Autor: René Holz, online Marketer

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